Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Schuppenflechte

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.com

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Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte:  Nicole Breuer

Fotos, Abbildungen:
Schuppenflechte: Dirima/Bigstock.com (47202415)
Entstehung: Hriana/Bigstock.com (68407369)
Diagnose: Goodluz/Bigstock.com (68958967)
Therapie: borke/Bigstock.com (12557513)
Wissenswertes: Kzenon/Bigstock.com (65179513)

 

27. Oktober 2017
Bei Psoriasis und Neurodermitis kann sich eine Rehabilitation anbieten, z. B. weil Rehakliniken meist an Orten mit einem allergenarmen Reizklima gelegen sind.
  
28. April 2017
Im ersten weltweiten Bericht zu Psoriasis werden die Erkrankungszahlen und die Auswirkungen von Psoriasis auf den Alltag erläutert.
  
17. Februar 2017
Biologika werden vor allem bei schwereren Verläufen von Psoriasis eingesetzt. Die Langzeitwirkung von Biosimilars muss noch weiter erforscht werden.
  
03. Februar 2017
Bei einer Balneophototherapie werden Psoriasis-Patienten mit UV-Licht und Sole behandelt. Die Behandlung erfolgt meist sechsmal die Woche.
  
13. Januar 2017
Bei Psoriasis pustulosa handelt es sich um eine seltener auftretende Form der Psoriasis. Bei den Betroffenen kommt es zur Bildung von Pusteln auf der Haut.
  
Therapie Schuppenflechte

Da Schuppenflechte bisher nicht heilbar ist, geht es bei der Therapie um eine Linderung der Symptome und das Vorbeugen neuer Krankheitsschübe. Dafür können zum einen Cremes oder Salben eingesetzt werden. Dabei ist es wichtig, zuerst eine salicylsäure- oder harnstoffhaltige Salbe zu verwenden, damit die Wirkstoffe daraufhin ungehindert von der Haut aufgenommen werden können. Handelt es sich um eine schwerwiegende Form der Schuppenflechte kann eine UV-Lichttherapie angewendet werden. Über diese Form der Behandlung sollte der Betroffene ausführlich mit seinem Arzt sprechen. Ebenfalls nur in schweren Fällen, können Medikamente zur innerlichen Anwendung eingenommen werden.

Diagnose Schuppenflechte

Bei der Diagnose von Schuppenflechte begutachtet der Arzt zunächst die auf der Haut auftretenden Symptome. Dabei gibt neben Form und Größe der Hautveränderung, auch der Ort des Auftretens Rückschlüsse über eine mögliche Erkrankung an Schuppenflechte. Da auch andere Hauterkrankungen ähnliche Symptome hervorrufen können, muss der Arzt auf für Schuppenflechte spezifische Ausprägungen achten, um diese von möglichen anderen Erkrankungen abgrenzen zu können. Dazu zählen z. B. das „Kerzenfleckphänomen“ oder das „Phänomen des letzten Häutchens“. Sollte eine eindeutige Diagnose anhand dieser Begutachtung nicht möglich sein, kann eine Biopsie der Haut durchgeführt werden.

Um einer Schuppenflechte vorzubeugen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die jedoch nicht alle wissenschaftlich bewiesen sind. So wird z. B. über den Einfluss der Ernährung auf das Entstehen einer Schuppenflechte diskutiert. Empfohlen wird eine ausgewogene Mischkost, der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion. Darüber hinaus gibt es bestimmte Nahrungsmittel, die bei einer bestehenden Schuppenflechte Krankheitsschübe fördern können. Zum Schutz der Haut sollte für eine ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit und Fett gesorgt werden. Bei der Kleidung sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu einem Feuchtigkeits- oder Hitzestau kommt und Kleidungsstücke sowie Schuhe nicht zu eng sitzen.