13. März 2019
Die Therapie von Psoriasis kann sich aus einer Basistherapie, einer Licht- und Badetherapie und einer medikamentösen Therapie zusammensetzen.
 26. Februar 2019
Menschen mit Psoriais sollten rückfettende Reinigungsprodukte und wasserhaltige Lotionen zur Pflege ihrer Haut verwenden.
Stethoskop
Schuppenflechte bei Kindern
Kinder mit Schuppenflechte empfinden die Krankheit oft als besondere Belastung. Wichtig sind hier die regelmäßige Hautpflege und die Behandlung mit Cremes und Bädern.
Schuppenflechte

Schuppenflechte bei Kindern

Wenn Kinder von Schuppenflechte betroffen sind, ist dies nicht nur für das Kind, sondern auch für die Familie und die Eltern eine spürbare Belastung. Dabei ist Schuppenflechte im Kindesalter eher selten: Rund zehn Prozent aller Menschen mit Psoriasis sind Kinder. Etwa 50 Prozent aller betroffenen Kinder bekommen die Krankheit vor der Vollendung des 12. Lebensjahres. Wenn der Vater oder die Mutter Schuppenflechte hat, liegt die Wahrscheinlichkeit für das Kind, ebenfalls eine Schuppenflechte zu entwickeln, bei etwa 30 Prozent. Sind beide Eltern betroffen, bei knapp 70 Prozent. Schuppenflechte bei Kindern lässt sich in ihrem Krankheitsverlauf schlecht vorhersehen: Sie kann von kurzer Dauer sein oder wiederkommen. Mädchen haben in der Regel dreimal so häufig eine Schuppenflechte wie Jungen, während im Erwachsenenalter beide Geschlechter ungefähr gleich häufig betroffen sind.

Tägliche Pflege der Haut bei Kindern mit Schuppenflechte

Bei Kindern mit Schuppenflechte ist es besonders wichtig, den Kindern frühzeitig die Wichtigkeit der täglichen Hautpflege zu vermitteln. Dies kann z. B. durch tägliche Eincremerituale geschehen. Da sich die Haut bei Kindern über die Jahre noch entwickelt, ist es wichtig, die Hautpflege regelmäßig an die Bedürfnisse der Haut anzupassen.

Therapie von Schuppenflechte bei Kindern

Die Behandlung von Kindern mit Schuppenflechte gestaltet sich mitunter schwierig. Zahlreiche Verfahren der Therapie, die bei Erwachsenen bewährt sind, kommen für Kinder nicht infrage. Der Grund ist die schwere Einschätzbarkeit der langfristigen Risiken. Daher werden häufig Therapien angewendet, deren Nutzen noch nicht eindeutig in Studien erwiesen worden ist. Dabei sollten Dermatologen den Nutzen und die Risiken einer Therapie sorgfältig gegeneinander abwägen. Die Therapie sollte die besonderen Lebensumstände von Kindern berücksichtigen.

Die richtige Kleidung als Basis

Bei empfindlicher Haut spielt die richtige Bekleidung eine zentrale Rolle. Leinen, Baumwolle oder auch Seide haben eine mehr oder weniger raue Oberfläche, die die Haut zusätzlich reizt. Die Unterschiede werden unter dem Mikroskop deutlich. Eine nahezu glatte und damit hautschonende Oberfläche hat Bekleidung aus Tepso Stoff.

Vergleich

Die Oberflächenstruktur wirkt sich im sogenannten Reibungskoeffizient aus. In vollkommenen trockenen Zustand sind die Unterschiede überschaubar. Kleidung ist jedoch niemals völlig trocken, im feuchten Zustand zeigt sich auch hier der große Vorteil von Bekleidung aus Tepso Stoff.

Reibung

Therapieoptionen bei Kindern

Wenn bei Kindern die Haut schuppt, können Schuppen z. B. entfernt werden, indem man feuchte Kompressen oder Verbände mit Salben anlegt. Diese Salben sollten entweder fünf Prozent Milchsäure oder zehn Prozent Harnstoff beinhalten. Die Therapie mit Salizylsäure ist bei Kindern nur unter äußerster Vorsicht anzuwenden, weil diese Substanz über die Haut aufgenommen wird und dann systemische (innerliche) Wirkungen entfalten kann. Als ergänzende Behandlung können Bäder durchgeführt werden, beispielsweise ein Sitzbad mit zugesetzten Gerbstoffen.

Für die äußerliche Therapie bei Kindern mit Schuppenflechte gibt es entweder Präparate mit niedrigen Dosierungen zur Einwirkung über Nacht oder Produkte in stärkeren Dosierungen für die Minutentherapie. Auch Arzneimittel, die auf Vitamin D beruhen, sind unter Umständen einsetzbar. Wenn der Hautarzt die Therapie gut kontrolliert und regelmäßig anpasst, gilt diese Therapie in der Regel als relativ arm an Nebenwirkungen. Wenn aber der betroffene Anteil der Haut mehr als 30 Prozent der gesamten Haut ausmacht, sollte diese Therapie mit Blutuntersuchungen ergänzt werden. Der Kalzium- und Phosphatstoffwechsel sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

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